4. November 2026 Ursi Zambrino

Hospitationen: zu Gast in anderen Bereichen

Allein wie unterschiedlich das klingt. Hospitieren… lässt sich nicht wirklich greifen. Aber: Zu Gast sein, das vermittelt gleich ein Bild.

Wir bei Fortis e. V. sehen Hospitationen genauso. Wir laden Mitarbeitende ein, mal andere Bereiche und Standorte als Gäste zu besuchen. Das kann ein paar Stunden dauern, einen ganzen Tag oder auch mal eine Woche. Das hängt halt auch immer von der Rolle der Mitarbeitenden und den Bedürfnissen und Möglichkeiten aller Beteiligten ab.

Beispielsweise unsere Referentin für Personalentwicklung und -bindung: Sie sollte möglichst über die ganze Organisation Bescheid wissen. Denn sie ist ja aufgrund ihrer Rolle im ständigen Kontakt und Austausch mit Mitarbeitenden aus allen Bereichen. Deshalb hospitiert sie regelmäßig für ein paar Stunden in einem anderen Fachbereich oder an einem anderen Standort. So lernt sie nach und nach die ganze Organisation kennen. Sie knüpft Kontakte, lernt Teams kennen und erfährt direkt, was in dem Bereich gerade wichtig ist.

Eine neue Kollegin im AWS (Assistenz im Wohn- und Sozialraum) wiederum nutzt das Hospitieren dazu, einen Tag in der besonderen Wohnform (bW) zu verbringen. Anders als bei ihrer Tätigkeit, die ja hauptsächlich bei den Klient*innen in deren eigenem Umfeld stattfindet, leben die Bewohner*innen im bW in einem von Fortis e. V. geführten Haus. Die Mitarbeitenden der besonderen Wohnform arbeiten also „stationär“ in einer Einrichtung von Fortis e.V. 

Übrigens: Jobs im AWS gibt es an den Standorten Böblingen, Herrenberg, Leonberg und Sindelfingen. Jobs in der besonderen Wohnform bieten wir in der Martinshöhe Böblingen, im Paul-Binder-Haus in Herrenberg und im Sindelfinger Wohnkolleg in Sindelfingen.

Also: Wer bei uns neu einsteigt (oder auch schon länger dabei ist) ist herzlich eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen. Wir sind überzeugt: Andere Kolleg*innen auf diese Weise kennenzulernen ist eine Bereicherung für alle.

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